|
|
|
zurück zur Übersicht
|
|
CHIMÄRE
|
|
Komposition für 3 Stimmen, Schlaginstrumente und 3 CD-Player
nach einem Text von Federico Garcia Lorca (2006)
(in Co-Autorenschaft mit Susanne Stelzenbach)
UA am 02.12.2006 im Rahmen der Pyramidale 5 in Berlin-Hellersdorf / ca. 22 min
ensemble leitundlause 
Claudia Herr, Mezzosopran / Stimme
Lydia Starkulla, Stimme
Mariel Jana Supka, Stimme
Matthias Rebstock, Regie
Susanne Stelzenbach, Einstudierung
Ralf Hoyer, Tonregie
Federico Garcia Lorca hat 1928 „drei kurze Spiele“ wie drei Filmszenarien geschrieben, die von sehr unterschiedlichen Empfindlichkeiten des Menschen gegenüber der Welt auf eine spielerische Weise erzählen. In „Chimäre“ schildert er eine Abscheidssituation, die bei allen Beteiligten emotionale Erregung und Ängste vor dem Unberechenbaren und Wilden aufkommen lässt.
Chimäre: Fabeltier der griechischen Mythologie, dreiköpfiges Ungeheuer, Trugbild, Hirngespinst, Phantasiegebilde
Jede der drei Darstellerinnen bildet mit dem ihr zugeordneten CD-Player und verschiedenen Schlaginstrumenten einen eigenen Klangpunkt im Raum. Die Zeitangabe auf dem Display der Player dient der Koordination aller stimmlichen und instrumentalen Aktionen. Der Text von Federico Garcia Lorca wird gesprochen, gesungen und in seine phonetischen Bestandteile zerlegt. Zusammen mit dem elektroakustischen Zuspiel entsteht eine Klangtextur, die durch Einbeziehung von Fragmenten spanischer Musik sowie Originaltonmaterial aus dem Jahr 1936 über den scheinbar harmlosen und privaten Rahmen hinausgeht.
Das Werk ist als „Berliner Kompositionsauftrag 2005“ für das ensemble leitundlause entstanden.
|
|
zurück zur Übersicht
|
|