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für zwei liegende Steine, Tonband und Schiefersplitt 
(in Co-Autorenschaft mit Susanne Stelzenbach)

im Rahmen der Kunstlandschaft VII des Kunsthauses FLORA in Berlin-Mahlsdorf (2001)

Das klangliche Grundmaterial für das Tonband sind verschiedene Steingeräusche: Steine zusammenschlagen, kleine Steine in der Hand bewegen, das Aufnehmen und Ausschütten von Schiefersplitt mittels einer Blechbüchse, das Rieseln des Splitts auf eine gestimmte Metallplatte. Diese Geräusche wurden vielfältig in ihrer Tonhöhe transponiert oder in ihrem zeitlichen Verlauf umgedreht. Die so entstandenen Klänge sind oft nicht mehr als “Steine“ zu erkennen, sie erinnern vielmehr an Wasserrauschen, Gewitter, Maschinenlärm, Feuerprasseln...

Das strukturelle Grundmuster des Tonbandes basiert auf der Fibonacci-Folge, einer Zahlenreihe, die natürliches Wachstum symbolisiert.
In einer 6-stimmigen Komposition wird diese Folge in verschiedener Weise mit sich selbst verknüpft: während die beiden unteren Stimmen die Folge als solche darstellen und sich im Verlauf der Komposition auch klanglich nicht verändern geschehen in den anderen Stimmen Variationen der Folge.
Das 262 Takte umfassende Grundmuster stößt in fünf Durchläufen die unterschiedlichen Steinklänge an.
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