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residual risk
4-kanalige elektroakustische Komposition / Video optional (2011)

UA am 23.09.2011 im Rahmen des internationalen Klangkunstfestivals Berlin



 

Ralf Hoyer zu:

residual risk

Das Material von residual risk beschränkt sich im Wesentlichen auf zwei Elemente: ein Rauschen, das mit einem geeigneten Tool als eine chaotische Wellenform direkt in den Computer hineingezeichnet wurde und Nadelimpulse variabeler Frequenz, erzeugt mit einem Analogsynthesizer. Die Verarbeitung erfolgte mittels steiler Resonanzfilter, digitaler Oktavtransposition, Reversion und Überlagerung. Alle Artefakte wurden in vier separaten Kanälen gegeneinander gesetzt.

Liegen in zwei Kanälen die Frequenzen sehr dicht beieinander, ergeben sich Schwebungen und gleitende Veränderungen des Obertonspektrums. Es entstehen Richtungs- und Entfernungseindrücke, die lediglich in der Phasenlage der beiden Signale begründet sind. Es gibt keine zusätzliche Panoramaregelung oder Raumsimulation.

Ohne daß es beabsichtigt gewesen wäre, haben die Klänge über weite Strecken den Charakter von Störgeräuschen. In diesem akustischen Umfeld erscheint ein 8-Sekunden-Insert mit Geräuschen aus einem Straßencafe kurz vor Schluß seinerseits als Störfaktor.

Als das Stück im August 2011 entstand, war der Begriff Restrisiko (residual risk) in der politischen Diskussion um die Kernenergie in aller Munde.



  

  


   
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